LED











Christuskirche in Essen




Kolumbarium in Köln Rösrath



Anorganische Leuchtdioden (LEDs) und organische Leuchtdioden (OLEDs) sind die derzeit modernsten Leuchtmittel, die für die Beleuchtungsplanung zur Verfügung stehen.


Roland Rechtsschutzversicherungen in Köln

Früher oder später steht das Thema Licht bei Architekten und Bauherren für ihre Bauvorhaben auf der Agenda.
Gern greift man auf Bewährtes zurück. Das, was in der Praxis funktioniert und nicht nur auf dem Papier, erleichtert die Auswahl.
Neuland in der Beleuchtung zu betreten fordert die oftmals horrende Geschwindigkeit des Marktes.

Gestern noch Halogen und Leuchtstofflampen – heute LED – morgen OLED.
Die Technik der LEDs scheint sich im Minutentakt zu verändern. Das Tempo erinnert an die Haltbarkeit von manchen Smartphones oder Fernsehern.

Doch die kann man bei Bedarf schneller austauschen als die Beleuchtungsanlage eines Gebäudes.
Wer da auf Komponenten setzt, die in absehbarer Zeit nicht mehr verfügbar sind, liefert ein teures Konzept.

Die LEDs haben zwar eine sehr hohe Lebensdauer, doch wird zu Recht bei Alterungsprozessen der LEDs oder Grundriss- bzw. Nutzungsveränderungen in den Gebäuden die Möglichkeit verlangt, Leuchten und LED-Module zu ergänzen oder zu ersetzen – ohne teure Umbaumaßnahmen.

Planungssicherheit ist bei der Entscheidung für neue Lichtkonzepte das wichtigste Argument eines jeden Bauherrn. Dem muss der Architekt und Planer gerecht werden. Und der schaut sich um auf dem großen Markt der Beleuchtungsindustrie – auf der Suche nach Lichtlösungen mit Zukunft.

Die Hersteller sind sich ihrer Verantwortung bewusst. Sie setzen auf kompatible und austauschbare LED-Lichtquellen. Das ist gut für die Planer, Nutzer und nicht zuletzt auch für sie selbst. Kosten und Risiken werden reduziert, Weiterentwicklungen gefördert.


Erinnerungsstätte Stauffenberg in Stuttgart



Trotz – oder gerade wegen – ihrer Dynamik, wird sich die Standardisierung der LED-Technologie durchsetzen.

Damit wird Planungssicherheit garantiert, ohne dass die Vielfalt an Möglichkeiten verloren geht, die uns LEDs und OLEDs bieten.

Autohof Aurea in Rheda-Wiedenbrück

LED ist zur Inszenierung und als lichtarchitektonisches Mittel von ungeheurer Bandbreite. Lösungsansätze, die bis vor 10 Jahren fast ausschließlich der Bühne, Bühnenbeleuchtung und temporären Beleuchtung vorbehalten waren, sind heute in der allgemeinen Beleuchtung selbstverständlich.

LED sind Leuchtmittel. Es sind moderne Leuchtmittel. Sie ersetzen Leuchtmittel und bereichern die Vielfalt an verfügbaren Leuchtmitteln. Durch LEDs lassen sich heute zum Beispiel kleine Bauformen für effiziente Deckeneinbauleuchten verwirklichen und Lichtlösungen, die sich bis dato aus technischen Gründen nicht ausreichend steuern ließen, lassen sich schalten und dimmen.
Und durch die kleine Bauform können Lichtleistungen je Leuchte individuell definiert werden und es lassen sich dadurch zum Beispiel viele neue Lösungsansätze für wartungsintensive Anwendungsfälle entwickeln, die bisher einfach überhaupt nicht möglich waren.

Aber es gibt im gleichen Zuge auch Einschränkungen. Aspekte der LED-Technik, die in manchen und für manche Anwendungsfällen noch nicht ausgereift sind und/oder es fehlen ausreichende Erfahrungswerte. Und es ist auch noch unklar, ob manche Aspekte nicht nur im Labor physikalisch, sondern auch für den alltäglichen Anwendungsfall dauerhaft zuverlässig gelöst werden können. Gleichzeitig ist der Markt für Leuchtmittel, Leuchten und Zubehör in Veränderung und dieser Prozess hält (noch) an.

Für unseren Part der Lichtplanung bedeutet dies, dass wir - nach wie vor – sorgfältig und projektspezifisch planen und beraten. Als produktunabhängige Planer sind wir keinem Hersteller verpflichtet und arbeiten ausschließlich im Interesse unserer Kunden.

LED-Leitfaden ZVEI



               Lichtsteuerung








System und Aufbau Layout für das Bedientableau
für die Christuskirche in Essen





Auszug aus dem Pflichtenheft:
Matrix Schaltgruppe / Lichtszenen für den Benazetsaal
im Kurhaus Baden-Baden
Eine Steuerung in Abhängigkeit des Tageslichtes und/oder die Definition und einfache Verwaltung von Lichtszenen sind heute Standard.

Auf der einen Seite steht der Wunsch nach einer Automatisierung der Beleuchtung (auch unter energetischen Gesichtspunkten), auf der anderen Seite besteht die Anforderung an eine einfache Handhabung und einfache Schritte zur Änderung der Definitionen in Eigenregie.

Eine sorgfältige Planung der Grundlagen für die Lichtsteuerung schafft dazu die idealen Voraussetzungen. Auf der einen Seite wird eine Infrastruktur installiert, die das Gewünschte möglich machen wird. Auf der anderen Seite wird auf der Grundlage eines Pflichtesheftes ein Arbeitspapier für die Ersteinstellungen entwickelt.







               Deckenspiegel
                      Deckengestaltung

































Riesensaal im Dresdener Schloss


















Kantine Verwaltungsgebäude dSpace






Erweiterungsgebäude Bergbaumuseum in Bochum


















Rhein-Sieg-Halle in Siegburg





Kirche St. Marien in Schillig



Die Themen Beleuchtung und Deckengestaltung / Deckenspiegel gehören unweigerlich zusammen. Das Brainstorming eignet sich hervorrragend, um im Gespräch zwischen Architekten und Lichtplaner verschiedene Lösungen zu skizzieren und zu diskutieren.
Sobald man als Lichtplaner erste Lösungsansätze für Beleuchtung überschläglich andenkt und skizziert beschäftigt man sich zwangsläufig mit den Rahmenbedingungen und insbesondere dem Thema der Decken.
Die Decken eines Gebäudes sind schon lange nicht mehr bloßer Abschluss eines Raumes nach oben, den man isoliert betrachtet „schön“ gestalten kann. Sondern sie übernehmen in den meisten Fällen eine ganze Reihe an zusätzlicher Aufgaben und müssen oft viele zusätzliche Anforderungen erfüllen, z.B. raumakustische Anforderungen, Standort für Elektroakustik und haustechnische Komponenten, Anforderungen an die Revisionierbarkeit, Einbinden von Oberlichtern etc.


Gemeindezentrum in Heiligenhaus

Uns ist es ein Anliegen Architekten bei der Gestaltung der Deckenspiegel zu unterstützen und deshalb stellen wir unsere Erfahrungen aus den vielen Projektaufgaben der Vergangenheit sehr gerne zur Verfügung. Denn auch wir sind der Meinung, dass das Aussehen der Decken ein wichtiger Bestand der Architektur ist und den Eindruck auch wesentlich mit bestimmt.
Die Lösungsansätze sind so verschieden wie sich auch jede Architektur stets von der anderen unterscheidet. Genau das ist aber eben auch die Herausforderungen bei jeder neuen Aufgabenstellung, der wir uns sehr gerne und mit Engagement stellen.

Im Gemeindezentrum in Heiligenhaus wurden sehr filigrane Lichtlinien als freistrahlende Leuchten für die Beleuchtung verwendet. Diese Lichtart und Lichtgraphik findet sich in fast allen Räumen in irgendeiner Form wieder. In Abhängigkeit zur Raumnutzung wird dieses Thema entsprechend leicht modifiziert. Zwischen den Lichtlinien und genau entsprechend der Länge der Lichtlinien sind die abgehängten Gipskartondecken aus akustischen Gründen gelocht. Die angrenzende Deckenfläche ist geschlossen und ruhig. Sofern zusätzliche technische Komponenten zu integrieren waren, sind deren Standorte mit dem Grundmotiv aus Lichtlinie und gelochter Fläche abgestimmt.

Die Ausformung des Tonnengewölbes im Riesensaal des Dresdener Schlosses ist historisch verankert. Da der Riesensaal für Ausstellungszwecke genutzt wird, galt es für ausreichende Möglichkeiten zur Inszenierung zu sorgen. Zu Beginn des Projektes war das Tonnengewölbe zunächst einfach nur der Raumabschluss. Ohne Einbauten und ohne Struktur. In Zusammenarbeit mit den Architeken wurde dann diese Ausgangsbasis mit Leben und Licht gefüllt. Um ein regelmäßiges Grid für Leuchtenstandorte zur generieren, wurde die Decke in einer Feldaufteilung strukturiert und es wurden regelmäßige Leuchtenstandorte ausgebildet.


Städtische Galerie Stihl in Stuttgart Waiblingen

Damit der Raum eine diffuse, gleichmäßige Grundbeleuchtung bekommt, wird das Tonnengewölbe angestrahlt. Die Leuchtenkörper für diese indirekte Beleuchtung sollten möglichst nicht sichtbar sein und das Tonnengewölbe scheinbar einfach schwebend im Licht stehen. Damit die notwendige Lichttechnik auch entsprechend integriert werden konnte, wurde durch eine kombinierte Gestaltung von Vitrine, Wand und Decke ein passender Standort geschaffen.

In der Städtischen Galerie Stihl in Stuttgart Waiblingen wird die große Wandscheibe im Foyer flächig beleuchtet. Für diese Beleuchtung wurden Wandfluter bündig in die Betondecke integriert. Es gibt in diesem Foyer lediglich diese eine Reihe an Wandfluter, die parallel zur Wand in einem Abstand von rd. 1.80 m positioniert sind.
Das Foyer lebt von dieser indirekten, dimmbaren Beleuchtung. Der Raum kann dadurch also offen und hell bespielt werden oder die Lichtart kann auch als zurückhaltende, periphere Beleuchtung einen eher introvertierten Raumcharakter gestalten.
Die transluzente Aussenhaut der Architektur sollte zunächst zu Beginn des Projektes zusätzlich inszeniert werden. Darauf wurde im Laufe des Projektes aber verzichtet. Denn das Gebäude wirkt am Abend durch die Innenbeleuchtung ohnehin als Lichtkörper nach aussen. Und dies wurde im Laufe des Projektes im Vergleich zu einer zusätzlichen Inszenierung als eleganter und passender bewertet.
Die ruhige, minimalistische Architektur spiegelt sich heute also bewußt auch in der Lichtgestaltung und im Deckenspiegel wieder.

Die Kantine auf dem Firmengelände der dSpace in Paderborn ist ein zweigeschossiger Raum mit einer Galerieebene und Aussenterrassen. Die komplette Dachfläche ist geneigt und liegt auf großen, im Innenraum sichtbaren Fachwerkträgern auf. Die Deckenebene wird für verschiedene haustechnische Installationen genutzt: Leitungswege Lüftungskanäle und elektrotechnische Installationen, Grid Sprinkler, Elektroakustik, etc.
Es galt diese Vielzahl an Anforderungen auf der Grundlage eines mittleren Budget ( Herstellungssumme) in eine gestaltete Lösung zusammenzuführen. Das bloße Addieren von einer Vielzahl an irgendwelchen haustechnischen Installationen in Kombination mit abgependelten Leuchten wurde als „ nicht akzeptabel“ bewertet.
Als Lösung wurden transluzente Deckensegel entlang der Träger gespannt. Sie verlaufen mit sichtbarer, offener, auskömmlich breiter Fuge zu den Trägern, so dass diese Fuge für viele Wartungsaufgaben oberhalb der Ebene der Deckensegel jederzeit zur Verfügung steht und genutzt werden kann.
Die Deckensegel sind in einer Art und einem Maß so transluzent, dass dahinter angeordnete Leuchte schemenhaft zu sehen sind. Es entsteht dadurch eine allgemeine Raumbeleuchtung. Durch die scheinbar beliebige Drehung und Anordnung der Leuchten wird nun die ganze Decke zu einem wiedererkennbaren Gestaltungsmotiv für den Raum.
Für die vielen linearen Leuchten konnte eine preisgünstige Leuchte verwendet werden, weil der Betrachter die Leuchte in dieser Anordnung überhaupt nicht bzw. nur schemenhaft hinter dem Screen der transluzenten Segel sieht.
Mit dieser Lösung wurde also das zunächst völlig beliebige Mit- und Nebeneinander von sehr vielen haustechnischen Installationen und Anforderungen in einem Thema zusammengefasst.


Erweiterungsgebäude Bergbaumuseum in Bochum

Im Erweiterungsgebäude des Bergbaumuseum in Bochum finden sich u.a. Foyerflächen, multifunktionale Räume für Wechselausstellungen und mehrgeschossigen Treppenpfade („Stollen“), die entlang der Fassade innen verlaufen.
In den Räumen für Wechselausstellungen sind alle möglichen Inszenierung denkbar. Deshalb wurde dort auch eine Beleuchtung installiert, die alle Rahmenbedingungen hierfür schafft. Das Foyer und die Übergänge zu den angrenzenden Räumen wurden im Vergleich dazu zurückhaltend und minimalistisch beleuchtet.
Die monolithische Wirkung der Architektur steht hier im Vordergrund und wird durch das Licht unterstützt. Um die Decken möglichst frei von Einbauten zu halten, wurden in Zusammenarbeit mit den Architekten z.B. indirekt abstrahlende Lichtfugen in den Baukörper integriert.


Kolumarium in Köln Rösrath

Im Kolumbarium in Köln Rösrath wird die Raummitte akzentuiert. Die Raummitte liegt also im Licht, es gibt einen Lichtschwerpunkt. Dieses Licht wird von der Decke aus generiert. Dort gibt es fünf Strahler.
Die Strahler könnten im Deckenfeld beliebig positioniert sein. Das hat keine wahrnehmbare Auswirkung auf die Art und Qualität des Lichtschwerpunktes. Die Strahler wurden in der Ausführung bewußt in eine Reihe gesetzt und an den Rand des Deckenfeldes gerückt.
Auch für die Akzenuierung des Kreuzes etc. gibt es noch Strahlerpositionen im Raum. Diese Strahler wurden aber bewußt nicht in bzw. an die Holzflächen von Wand und Decke gesetzt. Damit diese Flächen ruhig und in sich geschlossen wirken. Die schwarzen Strahler für die Anstrahlung des Kreuzes etc. sitzen auf den dunklen Profilen der bunten Verglasungen. Dort sind sie am besten integriert und am wenigsten wahrnehmbar.

Die Stadthalle in Siegburg ist eine multifunktionale Veranstaltungshalle. Die haustechnischen Installationen einschließlich der Beleuchtung erfüllen dementsprechend sehr hohe Anforderungen.
Für die Deckengestaltung kam als Anforderung erschwerend hinzu, dass für den Veranstaltungssaal eine revisionierbare Decke gefordert wurde, so dass später über den kompletten Saal hinweg Nachinstallationen möglich sind. Außerdem war das Budget gedeckelt und es gab in diesem Sinne wenig Spielraum für Gestaltung.
Um die Vielzahl an technischen Anforderungen und die Anforderung der Revisionierbarkeit zu erfüllen, wurde der Raumabschluss (Decke) als „reine“ revisionierbare Installationsebene definiert. Für z.B. die Standorte der Lüftung (Draller etc.). Diese Installationsebene einschließlich der Einbauten wurde dunkel weggestrichen, um das Hauptaugenmerk auf die Deckensegel, die darunter schweben, zu lenken.
Die Deckensegel sind die gestaltete Decken- und Lichtebene. Diese Segel sind in Form und Proportion genau definiert und binden ausschließlich Beleuchtung und Sprinkler ein.


Van de Velde-Bau Bauhaus Universität Weimar

Die höher liegende technische Decke wird mit farbigem Licht beleuchtet. Durch diese farbige Beleuchtung wird der technische Charakter dieser Decke abstrahiert und verfremdet.
Der Van de Velde-Bau in Weimar ist ein Denkmal. Die Beleuchtung eines denkmalgeschützten Bauwerkes erfordert stets einen sensiblen und projektspezifischen Umgang mit dem Thema Licht und den Empfehlungen der DIN. Auf der einen Seite stehen die Anforderungen aus dem Denkmalschutz, auf der anderen Seite sind alle Grundlagen zur Nutzung des Gebäudes zu gewährleisten.
Im Foyer und den angrenzenden, vergleichbaren Raumbereichen wurden eininge wenige Pendelleuchten (Form Kugel) gesetzt. Die Standorte wurden sehr sorgfältig und in Einklang mit dem Denkmal ausgewählt. Um die Deckenspiegel zu kontrollieren und keine überflüssigen und überzähligen Installation auszuführen, wurden Bemusterungen durchgeführt und Überzeugungsarbeit geleistet.


Kirche St. Marien in Schillig

Die Kirche St. Marien in Schillig wird über ein großes Tageslichtoberlicht belichtet. Unter dem Glasdach liegt die Trägerstruktur und darunter die Lichtebene. Die Lichtbänder der Lichtebene leuchten in definierten Bereiche, in der übrigen Fläche sind sie aus dem gleichen Material, jedoch nicht leuchtend. Der Übergang zwischen leuchtend und nicht leuchtend ist fließend. Die Form der Lichtbänder variiert von Linie zu Linie und basiert auf einer Vorgabe der Architektur, mit dem Hintgrund der Tageslichtführung und –lenkung.
Die bereits im Wettbewerb von den Architekten geplante Tageslichtführung kommt auch genau in dieser Form zur Ausführung. Allerdings verschmelzen Architektur und Leuchtenkonstruktion für diese Tageslichtführung baukonstruktiv miteinander. Im ausgeschalteten Zusand ist die Beleuchtung als Leuchtenkonstruktion dementsprechend nicht wahrnehmbar.





               Sonderleuchten
                      Sonderkonstruktionen













Detailzeichnung aus der Ausführungsplanung:
Multifunktionale Lichtprofile für die Große Schwimmhalle
der Kunsthalle in Schweinfurt





Detailzeichnung aus der Ausführungsplanung:
Kronleuchter für den Benazetsaal im Kurhaus Baden-Baden





Detailzeichnung aus der Ausführungsplanung:
Pendelleuchten für die Evangelische Kirche in Eichstetten


Auf der einen Seite gibt es gerade heute einen sehr großen Markt an Leuchten, Leuchtensystemen und Zubehör. Auf der anderen Seite kann dieser Markt trotzdem nicht immer das Produkt bieten, das eine bestimmte Aufgabenstellung verlangt.

Welche Gründe gibt es, warum Produkte für eine spezifische Aufgabenstellung modifiziert oder sogar neu entwickelt werden?

Es gibt ganz unterschiedliche Gründe, warum so vorgegangen wird. Dazu gehören zum Beispiel:

Bei ungewöhnlich großen oder hohen Räumen lassen sich zum Beispiel für eine spezifische Aufgabenstellung nicht die passenden Leuchten finden, um die rein lichttechnischen Anforderungen an Lichtmenge, Lichtart, Ausstrahlungswinkel etc. abzudecken. Oder es gibt zwar Produkte, die alle Anforderungen rein lichttechnisch erfüllen, aber sie passen gestalterisch nicht in das Konzept der Architektur.



Detailzeichnung aus der Ausführungsplanung:
Kronleuchter für den Benazetsaal im Kurhaus Baden-Baden



In denkmalgeschützten Bauten wird oft nach speziellen Formensprachen verlangt, gleichzeitig sind zeitgemäße Anforderungen an die Lichttechnik zu erfüllen. In diesen Fällen kommen zum Beispiel Sonderleuchten oder eine Kombination aus Sonderbau und Modifikation auf dem Markt verfügbarer Leuchten in Frage.
Wenn Licht und Architektur eng miteinander verzahnt sind, werden oft entsprechend passende / kompatible Leuchten benötigt. Abmessungen und Einbauhohlräume sind dann zum Beispiel vorgegeben, auf der anderen Seite soll das Licht aber dennoch uneingeschränkt einen bestimmten, geplanten Zweck erfüllen und sich im Raum entsprechend darstellen und entfalten.





Detailzeichnung aus der Ausführungsplanung:
Lichtbänder für den Neubau der Kirche St. Marien in Schillig



Sonderbau und Sonderkonstruktionen sind auch ein Thema, dass aufgrund der (O)LED-Technik wieder einen großen Stellenwert bekommen hat. Die Hersteller haben zwar für eine Bestückung mit LED-Leuchtmitteln schon ein breites Spektrum an Produkten entwickelt. Auf dem Markt gibt es auch ein großes Angebot an lichttechnischem Zubehör. Und die Entwicklungen der Hersteller gehen in unterschiedliche Richtungen. Eine Standardisierung ist noch nicht gegeben. Auf der einen Seite steht also ein großes Angebot an Produkten, auf der anderen Seite ist vieles noch nicht oder nicht mehr verfügbar. So dass der Sonderbau gerade für diese moderne Lichttechniken heute eine große Rolle spielt.

Die Planung von Sonderleuchten und Sonderkonstruktionen gehört mit zu unserer alltäglichen Planungstätigkeit. Seit Mitte der 90er Jahre planen und detaillieren wir Sonderleuchten und Leuchtensysteme für ganz unterschiedliche Projekte.

Der große Erfahrungsschatz, den wir über die Zeit hinweg sammeln konnten, ist für umfangreich und unschätzbar.

Es ist uns wichtig, dass wir diese Detail- und Entwicklungsarbeit als reine Planer leisten können. Um schon frühzeitig in der Planung Lösungen vorzulegen, ohne, dass sich unser Auftraggeber an einen Hersteller gebunden und verpflichtet sieht.

Lichtplanung A. Hartung
Sülzburgstraße 232
50937 Köln
T   0221 - 58937820
www.lichtplanung-hartung.de
info@lichtplanung-hartung.de

Lichttechnik und Lichtgestaltung. Ganzheitlich denken und kompetent beraten. Wir entwickeln gemeinsam mit Ihnen aus Ihren Wünschen und Visionen konkrete Ziele. Mit viel Engagement und Interesse am Detail arbeiten wir für Sie, strukturiert und zielsicher, vom ersten Entwurf bis zur Fertigstellung!