Das dreigeschossige Kunstgebäude in Stuttgart befindet sich im Stadtzentrum in unmittelbarer Nähe zum Neuen Schloß. Es liegt direkt am Rande des Schloßplatzes und steht unter Denkmalschutz. Das Gebäude wird mit großen Landesausstellungen bespielt. Damit die Räume zeitgemäß zukunftsorientiert genutzt werden können, erfolgte eine umfassende Sanierung zur Modernisierung und Optimierung des Gebäudebetriebs.
Die Ausstellungsräume sind im Erdgeschoss und 1. Obergeschoss untergebracht. Es handelt sich um verschiedenartige Ausstellungsräume, im Wesentlichen bietet das Museum die ganze Bandbreite klassischer Museen, d.h. auch, dass alle Räume im 1.OG und die zweigeschossigen Ausstellungsräume mit Kunstlicht und Tageslicht belichtet sind.

Planungs- und Beratungsleistungen
zum Tageslicht:


Im Kunstgebäude in Stuttgart gibt es verschiedene klassische Oberlicht-Tageslicht- säle. Dabei gibt es verschiedene Oberlichtvarianten, zum Beispiel in Form von Satteldächern oder einzelnen sogenannten Laternen als Oberlichtaufsatz.

Im Rahmen der Planungs- und Beratungsleistungen zum Tageslicht wurden die vorhandenen Tageslichtsysteme untersucht und verschiedenen alternative Szenarien zur Modifikation dieser Systeme (Tageslichtmengen, Ausrichtung der Tageslichtöffnungen, zusätzlichen Systeme zur Lichtlenkung, Gegenüberstellung Wirkung und Nutzung etc.) analysiert und diskutiert.

Die Tages- und Kunstlichtsysteme zeigen im Bestand deutliche Schwachstellen auf: fehlende Dimmung, Schattenbildung, fehlende Verschattung, mangelhafte Transmissions-/ Tranzluzenzgrade beider Systeme, fehlende Steuerung, keine Möglichkeiten zur Inszenierung von Ausstellungen zu geringe Belichtung der Kabinette etc.).

Während zum Beispiel in den großen Oberlichtsälen eine kontrollierte Reduzierung und Filterung des Tageslichts zentraler Aspekt der Planung war, galt es die einfallende Tageslichtmenge in den Kabinetten mit den kleinen Oberlichtlaternen auch zukünftig weiterhin maximal zu gewährleisten. Dazu waren enge Abstimmungen zwischen dem Gewerk Tageslicht / Kunstlicht und den sonstigen haustechnischen Installationen, v.a. dem Gewerk Lüftung, maßgebend.

Im Zuge der Sanierung wurden alle Oberlichtverglasungen ausgetauscht und sämtlich Komponenten für Raumverdunkelung und Filterung des Tageslichtes ergänzt und integriert, um das Tageslicht zukünftig zeitgemäß und vor allem unter Beachtung der konservatorischen Anforderungen optimal zu nutzen / steuern. –

Alle Ausstellungsräume mit Tageslicht-Oberlichtern haben gleichzeitig eine Kunstlichtdecke.

Im Rahmen der Planung der künstlichen Beleuchtung wurden die bestehenden Beleuchtungssyseme erneuert und raumweise mit neuen zusätzlichen Komponenten ergänzt.

Bei der Aufteilung der Glaslichtdecken sowie der Ergänzung zusätzlicher Lichteinbauten wurden die Anforderungen aus dem Denkmalschutz berücksichtigt. Zum Beispiel wurden in die historische Glaslichtdecken und Deckenspiegel zusätzliche Punktleuchten und Stromschienen integriert, um eine zeitgemäße Bandbreite an Lichtinszenierungen zu ermöglichen.

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Dachaufsicht


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Oberlicht Satteldächer


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Oberlicht Satteldächer vor der Sanierung


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Oberlichtlaternen


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Oberlichtlaternen vor der Sanierung


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