Das Erscheinungsbild der evangelischen Kirche in Eichstetten ist das Ergebnis verschiedener Bauphasen und Stilepochen. Fragmente der ältesten Bauphase datieren in das 11. Jahrhundert.
Bautechnische Mängel begründeten die Notwendigkeit einer Gesamtsanierung. Oberstes Ziel war, das Kirchenbauwerk zu sichern, den Innenraum galt es zu erhalten. Der alte steinerne Altar wurde in die Apsis des Chors versetzt.
Die beiden Bankblöcke wurden verkleinert und auf bodenbündige Eichendielen gestellt.
Mit einer neuen Bestuhlung entstand ein meditativ nutzbarer Raum. Das Bodenniveau des Chorraums ragt in das Kirchenschiff hinein und ist mit den neuen Prinzipalien und dem historischen Taufstein räumlich besser zur Gemeinde orientiert. Durch die Emporen in den Seitenschiffen werden diese Raumbereiche zweigeschossig genutzt. Auf den Emporen soll zukünftig eine angenehme und ungestörte Sicht auf den Altarbereich gewährleistet sein, damit diese Besucher in die Gemeinschaft integriert sind. Die Bereiche unter der Empore wirken im Gesamtraum eher niedrig und sollen zukünftig gleichwertig einbezogen werden.

Das Mittelschiff und die Bereiche der Seitenschiffe unter den Emporen erhalten Objektleuchten. Im Mittelschiff handelt es sich um Pendelleuchten mit diffusem und direktem Lichtanteil. In den Seitenschiffen wird das Motiv der Objektleuchte in 2-flammige Wandleuchten umgewandelt.
Das Licht der Objektleuchten zielt darauf ab den Raum räumlich angemessen zu erfassen. Es wird also auf eine gesonderte Akzentuierung ausgewählter Bereiche verzichtet, stattdessen werden die Lichtvolumen und die Lichtqualität so formuliert, dass der Raum sehr selbstverständlich wirkt und fließende Lichtübergänge entstehen.
Auf den Emporen der Seitenschiffe wurden Strahler an hohen Standorten addiert, so dass diese Bereich gut mit direktem Licht versorgt sind, der Leuchtkörper im Ganzen jedoch verdeckt angeordnet ist.

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Evangelische Kirche in Eichstetten


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Blick vom Altar in Richtung Kirchenraum


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Blick Richtung Altar und Chor


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Blick von den Emporen


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