Das mit modernster Medizintechnik ausgestattete Herzzentrum empfängt die Patienten und Besucher mit einem verglasten 12 m hohen Eingangsportal und einer lichtdurchfluteten, gebäudehohen Empfangshalle. Laubbäume mit Sitzbänken darunter und warme Materialien wie Kirschholz sorgen für eine angenehme Verweilqualität in der fünfgeschossigen Halle, deren Atmosphäre mehr an ein Hotel als an eine Klinik erinnert.

Die Stationen sind mit hellen, freundlichen Farben gestaltet. Für die Patienten stehen sowohl intime Rückzugs- als auch Begegnungsräume für Angehörige und Freunde zur Verfügung. In der Kinderkardiologie in der zweiten Etage sind Eltern- und Spielzimmer mit einem von begrünten Pergolen gerahmten Spielhof im Freien verbunden.

Die Pflegestationen im dritten Obergeschoss zeichnen sich durch raumhohe Verglasungen und Holzwandbekleidungen aus. Jeweils zwei Doppelzimmern ist ein Aufenthaltsraum mit vorgelagerter Loggia zugeordnet.

Die Pfosten-Riegel-Fassade des H-förmigen Neubaus ist mit hellem Muschelkalk verkleidet. Rötlich schimmernde Aluminium-Verschatter vor den großen Glasflächen geben der klassischen Fassade eine zusätzliche Struktur und erzeugen ein unverwechselbares Erscheinungsbild.

Ziel der Beleuchtungsplanung war es einerseits die für alle Bereiche notwendige und geeignete Beleuchtung zu schaffen, andererseits eine Raumatmosphäre zu gestalten, die das Wohlbefinden des Patienten gewährleistet, seinen Genesungsprozess stets fördert und einem Qualitätsanspruch der Klinik im Wettbewerb genügt.
Während in vielen Bereichen des Herzzentrums - z.B. den OP-Räumen - der funktionale Aspekt der Beleuchtung im Vordergrund steht, ist die Beleuchtung in den Empfangs- und Aufenthaltsbereichen - beispielsweise auch den Bettenräumen - auch vor allem auf ein hotelähnliches Ambiente hin ausgerichtet.

Textauszug aus dem Konzept zur Außenbeleuchtung:

Die Eingangshalle ist ein sehr transparenter, 12m hoher Raum, der mit Tageslicht geflutet ist. Dem Besucher vermittelt sich ein Eindruck eines möglichst fließenden Überganges von Innen nach Außen.
Dieser Eindruck wird dadurch verstärkt, dass eine Gruppe Bäume genau diesen Übergang von Innen nach Außen überspielen.
Die gewählten Lichtarten des Downlightings der Halle und des Uplightings der Baumsolitäre unterstützen diesen Eindruck.
Im Erdgeschoss gibt es rund um das Gebäude Bodeneinbauleuchten, so dass die Struktur der Architektur im Erdgeschoss rund um das Gebäude im Licht steht.
Dieses Lichtmotiv wird im vierten Geschoss durch eine regelmäßige Akzentuierung der Glassheds wiederholt.
Im Erdgeschoss gestaltet diese Art von Beleuchtung das Gebäude licht-architektonisch und ist aber gleichzeitig auch funktionale Wegebeleuchtung.

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Das Herzzentrum in der Ansicht am Tag.


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Der rechte Seitenfügel des Herzzentrums am Abend.


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Das Atrium am Tag.


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Das Atrium am Abend.


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Der Haupteingang am Tag.


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Der Haupteingang am Abend.


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Eine der Brücken zur Anbindung an das Klinikum im Bestand.


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Das Atrium am Abend.


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Der Innenhof am Abend.


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Der Innenhof am Abend.


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Empfangsbereiche


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Flur- und Verkehrszonen


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Krankenzimmer / zur Überwachung


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Bettenzimmer


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