Das Bergbaumuseum ist in einem Industriebau aus den 1920er Jahren untergebracht. Der dreigeschossige Neubau dient dem Deutschen Bergbaumuseum als Erweiterungsbau für Sonderausstellungen. Der Erweiterungsbau ist mit zwei neuen Brücken mit dem Altbau verbunden.

Als schwarzer Monolith steht der Baukörper selbstbewußt und eigenständig im Außenraum. Die Außenfassaden sind als „Schnitte durch Bergwerksstollen“ im Architekturentwurf verankert. Die klare Farbgebung von schwarz und orange differenziert Baukörper und Stollenschnitt. Der neue schwarze Architekturkörper ist als Solitär mit zwei asymmetrisch verlaufenden Verbindungsbrücken an den Altbau angeschlossen. Der Besucher betritt den Neubau - über eine der Treppen kommend - und geht entlang der Bergwerksstollen, er betritt Treppen, durchquert Ausstellungsbereiche, nimmt Blickbezüge zwischen den Geschossen auf, geht von Geschoss zu Geschoss, erblickt den Himmel und den Förderturm, das Wahrzeichen des Altbaus. Das Licht begleitet seine Entdeckungsreise durch den neuen Baukörper. Die scharf geschnittenen Stollen entlang der Fassaden sind mit Licht und Schatten akzentreich und lebendig beleuchtet. Die Sicht- und Blickachsen, Brückengänge und Oberlichtschnitte werden durch strenge Lichtlinien in ihrer Dynamik fortgeschrieben. Der Grundgedanke der Architektur der klaren, angeschnittenen Stollen in den Fassadenansichten wird durch Licht und Farbe intensiv herausgearbeitet. Dabei kommt der Lebendigkeit und Brillanz des Lichtes eine besondere Rolle zu. Das Licht ist bewußt akzentreich und inhomogen. Der orangene Farbton wirkt durch die gewählte Lichtqualität besonders intensiv. Die Übergänge vom Tageslicht in die nahezu tageslichtlosen Ausstellungsflächen werden mit Kunstlicht fließend modelliert. Die Anordnung und Lichtsteuerung der regelmäßig angeordneten Stromschienen in den Ausstellungsbereichen ermöglichen dem Nutzer eine maximale Vielfalt an Gestaltungsmöglichkeiten für Ausstellungen aller Art und Ausstellungsarchitekturen aller Art.

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Aussenansicht am Abend


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Aussenansicht am Tag


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"Stollen" entlang der Fassade am Abend


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Eingangsbereiche im Erdgeschoss


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Wechselausstellung 2-geschossig


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Oberlicht im 3.Obergeschoss


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"Stollen" zur Erschließung des Gebäudes


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Anbindung Brücken


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